Wärmepumpenheizungen im kritischen Expertenblick
Wärmepumpenheizungen im kritischen Expertenblick
Nahezu 300.000 Wärmepumpen sind in den letzten zehn Jahren in Deutschland installiert
worden. Seit 2006 kann man von einem regelrechten Boom sprechen und man muss kein großer
Prophet sein, um zu erkennen, dass Wärmepumpen unterschiedlichster Bauart auch in den
nächsten Jahren ein Verkaufsrenner sein werden. Schließlich leisten sie etwas, was
Energetiker und Umweltaktivisten jubeln, Betriebswirtschaftler zufrieden schmunzeln und
Ölscheichs erzittern lässt. Sie wandeln ein kostenloses, jederzeit und nahezu unbegrenzt
verfügbares Gut in nutzbare Wärme um – das Sonnenlicht. Selbst das technologische Prinzip
ist relativ einfach, indem Wärme mit niedriger Temperatur wie z.B. Außenluft in Wärme mit
höherer Temperatur z. B. Heizwasser umgewandelt wird, die dann einen Raum angenehm
temperiert. „Es ist schon ein spürbarer Unterschied, ob das Wasser im Kessel mit teurer
Fernwärme von 10 bis 12 °C auf 55 °C oder man nur von vorgewärmten 50 °C auf 55 °C
erwärmen muss. Die Energie für das Vorwärmen, wird über diese Wärmepumpe erzeugt.“,
erklärt Abteilungsleiter Frank Schunack und klopft mit der flachen Hand auf den grauen
Blechpilz, der auf einer Wiese in der Außenanlage einer Coswiger Wohnanlage steht. Und
setzt fort: „Die steigenden betriebskosten für Heizungen, insbesondere für die
Energieträger Gas und Fernwärme, führen bei
unseren Kunden zu der Überlegung, immer mehr alternative Heizungssysteme zu installieren.
Grund genug für den Bauhof West diesem Trend nicht nur entsprechen zu wollen, sondern mit
funktionierenden Referenzanlagen für verschiedene Anwender im Wettbewerb zu punkten.
Siehe auch:
Wärmepumpen vom Bauhof West (Baublatt 31)